Ausbildungskooperation zwischen BASE und TU Berlin
Meldung
Stand: 10.02.2026
Das BASE setzt seine Ausbildungskooperation mit der Technischen Universität Berlin fort: Seit Januar 2026 arbeitet Mahdi Awawda als Doktorand im Fachgebiet Sozial- und geisteswissenschaftliche Forschung.
Im Rahmen seiner Promotion an der TU Berlin, betreut durch Prof. Dr. Christian von Hirschhausen und Dr. Alexander Wimmers am Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP), forscht Mahdi Awawda am BASE zu sozio-ökonomischen Fragestellungen der Kernenergie und der Entsorgung radioaktiver Abfälle.
Analysen von Abfallmengen und Vergleiche von Standortauswahlprozessen
Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit gehören szenariobasierte Analysen zukünftiger Abfallmengen sowie internationale Vergleiche von Standortauswahlprozessen für tiefengeologische Endlager. Dabei untersucht er, wie sich unterschiedliche energiepolitische Entwicklungen in Europa auf die zukünftigen Mengen hochradioaktiver Abfälle auswirken. Ziel ist es, abzuschätzen, ob die derzeit geplanten Endlagerkapazitäten langfristig ausreichen oder unter bestimmten Szenarien an ihre Grenzen stoßen könnten.
Die Promotion ist Teil der bestehenden Kooperation zwischen dem BASE und der TU Berlin und leistet einen Beitrag zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit langfristigen Herausforderungen der nuklearen Entsorgung. Die Promotionsförderung ist auf drei Jahre angelegt.
Wissensvermittlung durch Hochschulkurs
Neben der Ausbildungskooperation arbeitet das BASE auch bei der Wissensvermittlung eng mit der Technischen Universität Berlin zusammen. Jährlich findet der Hochschulkurs „Interdisziplinäre Herausforderungen bei der Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle“ statt. Dieser wird in Kooperation zwischen TU Berlin, TÜV NORD und BASE veranstaltet. Die Lehrveranstaltung vermittelt theoretische und praktische Grundlagen im Bereich der nuklearen Sicherheit und Entsorgung in Deutschland und trägt aktiv zur Nachwuchsförderung bei.
Stand: 10.02.2026