EGU-Jahreskonferenz: Jetzt Abstracts für interdisziplinäre Session einreichen
Meldung
Stand: 04.11.2025
Im Mai 2026 findet in Wien die EGU-Jahreskonferenz statt. Mit mehr als 1000 wissenschaftlichen Sessions und einer Vielzahl fachspezifischer Beiträge ist sie die größte geowissenschaftliche Konferenz Europas.
Das Bundesamt für die Sicherheit der Nuklearen Entsorgung (BASE) bietet gemeinsam mit mehreren Forschungseinrichtungen eine interdisziplinäre Session zu Endlagerprojekten an. Für diese Session können ab jetzt Abstracts eingereicht werden.
Abstracts zu Entsorgungsfragen und verwandten Themen
„Deep Geological Repositories: Characterization of Barrier Materials, Integrity Assessment, and Regulatory Insights", so lautet der Titel der Endlager-Session. Im Fokus der Veranstaltung steht der enge Zusammenhang zwischen geowissenschaftlichen Erkenntnissen und regulatorischen Herausforderungen.
Welche Lehren, konnten wir bisher aus den Endlagerprojekten ziehen? Mit dieser Fragestellung sollen sich die Teilnehmer:innen im Verlauf der EGU intensiv auseinandersetzen.
Zudem sollen sich die Teilnehmenden zu verschiedenen Endlagerkonzepten, Öffentlichkeitsarbeit auf nationaler und transnationaler Ebene, Beteiligungsprogrammen, Standortkonzepten und rechtlichen Rahmenbedingungen austauschen.
Jetzt Abstracts einreichen: Das BASE ermutigt Geo- und andere Wissenschaftler:innen, die sich mit Entsorgungsfragen oder verwandten Themen befassen, Abstracts für diese Session einzureichen. Die Einreichungsfrist endet am 15. Januar 2026.
Internationaler wissenschaftlicher Austausch zur Endlagerung
Europas größte geowissenschaftliche Jahrestagung findet vom 3.5. bis 8.5.2026 in Wien statt. Rund 16.000 Expert:innen werden auf der EGU26 erwartet.
Ziel der Veranstaltung ist es, den wissenschaftlichen Austausch zum Thema Endlagerung auf internationaler Ebene weiter auszubauen.
Hintergrund zur Veranstaltung
Die European Geoscience Union (EGU) ist die Dachorganisation der europäischen Geowissenschaftler:innen. Sie ist die größte europäische wissenschaftliche Gesellschaft auf dem Gebiet der Geowissenschaften und verwandter Disziplinen.
Die Session wird in Kooperation mit der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, dem Institut für Endlagerforschung der TU Clausthal, sowie der Section of Waste Technology, IAEA, Austria organisiert.
Stand: 04.11.2025